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DER LIEFERHELD

NESTLÉ Wachstumsprogramm, Gewinnplus, Aktienhoch – wie der neue Chef Mark Schneider den weltgrößten Nahrungsmittelkonzern nach seinem Rezept formt.

DURCH­GE­BIS­SEN Für sei­nen neu­en Job als Nest­lé-Chef hat Ulf Mark Schnei­der sei­nen ers­ten Vor­na­men ab­ge­legt und sich auch an­sons­ten Frei­räu­me er­ar­bei­tet

Chi­corée, Ap­fel, Bir­ne, Kiwi, Li­met­te und Sel­le­rie er­gie­ßen sich als zähe grü­ne Flüs­sig­keit in ein Glas. Mit dem ge­sun­den Ge­misch, das kei­nen Na­men hat, weil es ei­gent­lich noch streng ge­heim ist, will Nest­lé be­wei­sen, dass der Nah­rungs­mit­tel­mul­ti mehr kann, als die Welt mit Ka­lo­ri­en­bom­ben zu ver­sor­gen. Mark Schnei­der nimmt ei­nen Schluck, aber er ist nicht zu­frie­den. Die Sel­le­ri­en­o­te ist ihm zu streng.

Es ist noch gar nicht lan­ge her, da muss­te die Flüs­si­gnah­rung „Fresu­bin“ sei­nes da­ma­li­gen Ar­beit­ge­bers Fre­se­ni­us her­hal­ten, wenn er näch­te­lang in Ak­ten ver­sank und Hun­ger be­kam. Das Zeug ist ei­gent­lich für Men­schen ge­dacht, die kei­ne fes­te Kost auf­neh­men kön­nen.

In­zwi­schen zählt der ehr­gei­zi­ge Schlacks das Schlür­fen und Schme­cken zu sei­nem Kern­ge­schäft. Der 53-Jäh­ri­ge ist Vor­stands­chef ei­nes Kon­zerns, der rund um den Pla­ne­ten über eine Mil­li­ar­de Pro­duk­te ver­kauft – pro Tag. Und Schnei­der ver­steht sich auch als Chief-Vor­kos­ter.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2019.