TRENDS

CEO'S LITTLE HELPER

FÜHRUNG Die künstliche Intelligenz bahnt sich ihren Weg in die Büros. Manager, die Chancen und Grenzen der Technik verstehen, können sie als Herrschaftsinstrument einsetzen.

Risto Si­ilas­maa kennt Him­mel und Höl­le des Tech­ge­schäfts. Sei­ne Da­ten­si­cher­heits­fir­ma F-Se­cu­re mach­te ihn im Dot­com-Boom kurz­zei­tig zum ers­ten Mil­li­ar­där Finn­lands. Im Board von No­kia er­leb­te er spä­ter den Crash des Han­dy­gigan­ten, be­vor das Un­ter­neh­men sich un­ter sei­ner Füh­rung im Auf­sichts­rat als Netz­werk­aus­rüs­ter neu er­fand. Der 52-Jäh­ri­ge wirkt da­bei so jun­gen­haft wie un­er­schüt­ter­lich. Er sei „pa­ra­no­ider Op­ti­mist“, sagt er: im­mer auf der Su­che nach Pro­ble­men, die Chan­cen bie­ten.

Als das gro­ße Rau­nen über „Deep Learning“ an­hob, ließ sich der No­kia-Chef­auf­se­her ins Bild set­zen. Doch zu­frie­den stell­te ihn das nicht. Si­ilas­maa woll­te sich lie­ber ein ei­ge­nes Ur­teil bil­den über die Schlüs­sel­tech­nik, die hin­ter dem Boom der künst­li­chen In­tel­li­genz (KI) steckt. Sei­ne De­vi­se: „Wenn et­was wich­tig ist, küm­me­re dich selbst dar­um.“

Also setz­te sich der ge­lern­te Com­pu­te­rin­ge­nieur hin und be­gann nach über drei Jahr­zehn­ten Pau­se wie­der mit dem Pro­gram­mie­ren. Ein hal­bes Jahr ar­bei­te­te er an je­ner Prä­sen­ta­ti­on über ler­nen­de Ma­schi­nen und tie­fe neu­ro­na­le Net­ze, die er selbst gern ge­hört hät­te.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2019.