TRENDS

„Akut abhängig von China“

KONJUNKTUR Die deutsche Wirtschaft braucht dringend neue Ideen und Steuersenkungen als Stimulus, sagt der Princeton-Ökonom und Europa-Experte Ashoka Mody.

LEER­STAND Ham­burg ist Dreh­schei­be des Con­tai­ner­ver­kehrs mit ab­neh­men­dem Dreh­mo­ment

Herr Mody, seit Jah­res­be­ginn sin­ken die Wachs­tums­pro­gno­sen, auch wenn nie­mand eine Re­zes­si­on er­war­tet. Be­vor Sie nach Prin­ce­ton gin­gen, wa­ren Sie beim In­ter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds lan­ge für Eu­ro­pa zu­stän­dig. Wie be­sorgt sind Sie?

AS­HO­KA MODY Be­sorg­ter als die meis­ten an­de­ren. Mein Mo­dell für das glo­ba­le Wachs­tum ist sehr ein­fach: Es gibt zwei gro­ße Wirt­schafts­mäch­te: die USA und Chi­na. Die USA fol­gen ih­rem ei­ge­nen Rhyth­mus, weil sie so groß sind. Do­nald Trumps Fis­kal­sti­mu­lus hat das Wachs­tum zu­letzt künst­lich an­ge­heizt, 2019 dürf­te es sich deut­li­cher ver­lang­sa­men als er­war­tet. Noch wich­ti­ger für die Welt ist aber, dass sich auch die Kon­junk­tur Chi­nas ab­schwächt. Denn Chi­na prägt die Dy­na­mik des Welt­han­dels. Ge­ra­de für Deutsch­land ist das ent­schei­dend.

In­zwi­schen ha­ben wir hier aber auch eine ro­bus­te Bin­nen­kon­junk­tur.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2019.