ABENDS IM

„Gams und Gloria“, Schwangau

Haute Cuisine am Kachelofen – mit Bilderbuchaussicht.

STU­BEN­HO­CKER Der Raum: klas­si­scher Bay­ern-Look. Der Tel­ler: All­gäu­er Avant­gar­de-Kit­chen.

Berg­kü­che kann heu­te auch schon mal so aus­se­hen: viel Glas, Stahl, Be­ton, kühl, wie „Ice Q“ in Söl­den (Bond-Ku­lis­se) oder das neue „Al­piNN“ auf 2265 Me­tern von Nor­bert Nie­der­kof­ler (Ster­ne­koch) im Fo­to­mu­se­um am Kron­platz in Süd­ti­rol.

Tra­di­tio­nel­ler ist es da­ge­gen im „Gams und Glo­ria“, 100 Ki­lo­me­ter von Mün­chen ent­fernt, im „Ho­tel Rü­be­zahl“ in Schwan­gau: Ka­chel­ofen, wei­ße Hus­sen, die Wän­de holz­ver­tä­felt, klein, zwölf Plät­ze nur, al­les wie man sich ein Re­stau­rant in den Ber­gen vor­stellt. Auf dem Tel­ler: neue All­gäu­er Hau­te Cui­sine.

Zum Blick auf Neu­schwan­stein, Kö­nig Lud­wigs Fan­ta­sy­schloss, ser­viert Mi­cha­el Bern­hard schon mal Weiß­wurst auf Blau­kraut­gel und Wei­zen­bier-Gra­nité im Mi­niglas oder Bach­fo­rel­le un­ter Brot­krus­te. Der 32-Jäh­ri­ge war Spie­ler­koch des FC Bay­ern, hat bei Bob­by Bräu­er und Al­fons Schuh­beck ge­ar­bei­tet. Der­zeit auf der Kar­te: Gams­rü­cken, Ka­kao, Prei­sel­bee­re, Sau­er­klee und Foie Gras mit Port­wein, Scho­ko­la­de, Ka­ra­mell.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 3/2019.