NAMEN UND NACHRICHTEN

Rollenspiele

BMW Entwicklungschef Klaus Fröhlich ist zum Neben-CEO aufgestiegen.

AU­TO­NO­MES FÜHREN Ent­wick­lungs­vor­stand Klaus Fröh­lich treibt den BMW-Vor­stand an. Kom­men­tar ei­nes Be­wun­de­rers in der Kon­zern­spit­ze: „Der ist hier kon­kur­renz­los.“

Geht es bei VW um Elek­tro­mo­bi­li­tät oder au­to­no­mes Fah­ren, über­nimmt Kon­zern­chefHer­bert Diess (60) per­sön­lich. Auf die­sen Fel­dern ent­schei­det sich schließ­lich die Zu­kunft der Au­to­kon­zer­ne. Als er je­doch Ende 2017 eine Al­li­anz mit BMW an­streb­te, sprach er nicht CEO Ha­rald Krü­ger (53) an, son­dern ver­han­del­te mit Ent­wick­lungs­vor­stand Klaus Fröh­lich (58). Der un­ter­zeich­ne­te schließ­lich auch die Ab­sichts­er­klä­rung für eine Ko­ope­ra­ti­on beim au­to­no­men Fah­ren – al­ler­dings mit dem künf­ti­gen Daim­ler-Chef Ola Käl­le­ni­us (49). Fröh­lich und Kol­le­gen hat­ten sich ge­gen Volks­wa­gen ent­schie­den.

So ist es auch, wenn BMW und Daim­ler über die ge­mein­sa­me Ent­wick­lung von Elek­tro­au­tos dis­ku­tie­ren: Klaus Fröh­lich führt die Ge­sprä­che (sie­he Kas­ten „Bil­lig­s­tro­mer").

Und als im No­vem­ber 2018 die Spit­zen der Au­to­in­dus­trie in Ber­lin um eine ge­mein­sa­me Po­si­ti­on im Die­sel­streit mit der Bun­des­re­gie­rung ran­gen, at­ta­ckier­te nicht Ha­rald Krü­ger Daim­ler-Boss Die­ter Zet­sche (65) ob des­sen Un­ent­schlos­sen­heit: „Wie, Herr Zet­sche, Sie kön­nen hier nicht ent­schei­den? Sie sind doch der Chef ...“ Es war Klaus Fröh­lich, der so ge­ätzt ha­ben soll.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2019.