ABSTEIGER

Livio Proli

muss Armani verlassen.

Gior­gio Ar­ma­ni (84) gilt als ei­ner der letz­ten Mo­de­za­ren, vie­le in der Sze­ne hul­di­gen ihm gar als dem Größ­ten un­ter ih­nen. Doch statt glanz­voll ab­zu­tre­ten, lässt der Grün­der der Gior­gio Ar­ma­ni SpA nicht ab von sei­nem Werk – und wirkt da­bei zu­neh­mend ver­zwei­felt. Er fin­det kein Re­zept ge­gen die Kri­se sei­nes in die Jah­re ge­kom­me­nen Im­pe­ri­ums.

Schon 2018 muss­te er den an­ge­kün­dig­ten Tur­naround um ein Jahr auf 2020 ver­schie­ben; nun zeich­net sich ab, dass auch dar­aus nichts wird. Hat­te Ar­ma­ni 2017 noch 2,3 Mil­li­ar­den Euro um­ge­setzt, sol­len es 2018 nur rund zwei Mil­li­ar­den Euro ge­we­sen sein. Auch die Vor­be­stel­lun­gen für 2019 ver­hei­ßen nicht Gu­tes.

Jetzt zieht Ar­ma­ni eine ers­te Kon­se­quenz: Zum 31. März setzt er Li­vio Pro­li (53) vor die Tür. Pro­li war als Ge­ne­ral Di­rec­tor für das ope­ra­ti­ve Ge­schäft zu­stän­dig, vie­le hat­ten ihn als mög­li­chen Nach­fol­ger Gior­gi­os ge­se­hen. Im­mer­hin darf er sei­nen Sitz im Auf­sichts­rat erst ein­mal be­hal­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2019.