NAMEN UND NACHRICHTEN

Dreigestirn

AFFÄRE Wie Topmanager bei der Eliteschule ISD versagen.

Felix Dros­te (55), Frank Weigand (52) und Kay Krafft (48) ha­ben, je­der auf sei­nem Feld, schon so man­che Kri­se ge­meis­tert: Dros­te als Auf­sichts­rats­chef und Co-Eig­ner der Rhei­ni­schen Post Me­di­en­grup­pe, Weigand als CEO von RWE Power und Krafft als Chef der Ber­tels­mann Edu­ca­ti­on Group; ein schmu­ckes Drei­ge­stirn, über des­sen Ein­zug in den Vor­stand des Trä­ger­ver­eins der In­ter­na­tio­nal School of Düs­sel­dorf (ISD) sich sel­bi­ge auch kräf­tig freu­te.

Schließ­lich hat die ISD ei­nen gu­ten Na­men und eine ent­spre­chen­de Kli­en­tel zu be­die­nen. Zahl­rei­che Füh­rungs­kräf­te aus der Re­gi­on Rhein-Ruhr zah­len bis zu 19.325 Euro Schul­geld pro Jahr für die Un­ter­rich­tung ih­rer Kin­der; Un­ter­neh­men wie Hen­kel und Eon über­neh­men zum Teil die Kos­ten für die Spröss­lin­ge ih­rer Top­kräf­te.

Doch nun droht die ISD in ei­nem Sub­ven­ti­ons­skan­dal zu ver­sin­ken. Sie soll jah­re­lang zu Un­recht För­der­geld kas­siert ha­ben. Die Be­zirks­re­gie­rung Düs­sel­dorf for­dert für 2015 Sub­ven­tio­nen in Höhe von 3,5 Mil­lio­nen Euro zu­rück. Prü­fun­gen für die Jah­re 2016 und 2017 lau­fen noch. Bei ei­nem Jah­res­etat von 23 Mil­lio­nen Euro und Schul­den von 5 Mil­lio­nen könn­te das die ISD rui­nie­ren.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2019.