NAMEN UND NACHRICHTEN

Auf Bewährung

EMERAM Der Fonds von Eckhard Cordes darf trotz zweifachen Debakels in die Verlängerung.

MUSS NACH­SIT­ZEN Fi­nanz­in­ves­tor Eck­hard Cor­des

InEck­hard Cor­des' (68) Job­kas­ten war die Mün­che­ner Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft Eme­ram Ca­pi­tal stets so et­was wie sein Lieb­lings­spiel­zeug. Im Ver­gleich zu den pro­blem­ge­plag­ten En­ga­ge­ments als Bil­fin­gers Chef­auf­se­her und Part­ner beim Ag­gres­sor-Hedge­fonds Ce­vi­an ver­sprach das In­ves­tie­ren in un­be­fleck­te Mit­tel­ständ­ler das pure Ver­gnü­gen; zu­mal er mit Pri­va­te-Equi­ty-Hau­de­gen wie Chris­ti­an Näther (53; Ex-Apax), Kai Köp­pen (56) und Vol­ker Schmidt (54; bei­de Ex-Ri­ver­si­de) kun­di­ge Part­ner ge­fun­den hat­te.

Ihre Idee ent­wi­ckel­ten Cor­des und Näther im Mai 2011 im Ober­föh­rin­ger Pro­mi­bi­er­gar­ten „St. Em­merams­müh­le“; re­si­diert wird seit Grün­dung ein Jahr spä­ter in schöns­ter Bo­gen­hau­ser Lage.

Vor al­lem bei der 2014 ge­kauf­ten Scho­ko­ket­te Hus­sel war Cor­des äu­ßerst rüh­rig. Im Herbst 2017 ak­ti­vier­te der Ex-Daim­ler-Vor­stand und ehe­ma­li­ge Me­tro-CEO gar sein aus­la­den­des Netz­werk: Per Mail emp­fahl er, die Weih­nachts­post durch Süß­kram aus dem Hus­sel-Ka­ta­log auf­zu­wer­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2019.