NAMEN UND NACHRICHTEN

Scharfer Schnitt

PEEK & CLOPPENBURG McKinsey soll dem kriselnden Modehändler Halt geben.

ZUR AN­PRO­BE John Clop­pen­burg be­kommt mehr Macht

Es ist nicht lan­ge her, da hat­te ein Mo­de­lie­fe­rant ein Er­leb­nis der ganz be­son­de­ren Art. Sein Be­su­cherPa­trick Clop­pen­burg (36), jüngs­ter Sohn von Fa­mi­li­en­ober­haupt Har­ro Uwe (78) und selbst­be­wuss­tes Füh­rungs­mit­glied des Mo­de­hau­ses Peek & Clop­pen­burg, mal­te schwarz. Die rund 100 Fi­lia­len im kri­seln­den West­eu­ro­pa-Ge­schäft sei­en zu groß, nie­mand fah­re heu­te mehr mit der Roll­trep­pe in die vier­te Eta­ge, und über­haupt schau­ten im­mer we­ni­ger Kun­den vor­bei.

Doch das ist längst nicht das ein­zi­ge Pro­blem. Die bud­ge­tier­ten 100 Mil­lio­nen Euro für die Er­neue­rung der IT-Struk­tur auf SAP-Ba­sis ge­nü­gen wahr­schein­lich hin­ten und vorn nicht, die Ver­jün­gung des Sor­ti­ments kommt längst nicht so schnell vor­an wie er­hofft.

Dass die Düs­sel­dor­fer (nicht zu ver­wech­seln mit der klei­ne­ren gleich­na­mi­gen Kon­zern­schwes­ter im Nor­den) kla­gen, hat al­lein schon Nach­rich­ten­wert. Wa­ren sie frü­her doch Bench­mark für eine gan­ze Bran­che. Wenn sie sich wie­der mal et­was ein­fal­len lie­ßen, pil­ger­ten die Kon­kur­ren­ten ehr­furchts­voll in die Fi­lia­len und staun­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2019.