UNTERNEHMEN

DIAGNOSE MAGERSUCHT

HANIEL Unter der Ägide von Aufsichtsratschef Franz Markus Haniel ist die Industrie-Ikone zu einer Resterampe verkommen.

UNGLÜCK­LI­CHE HAND Pa­tri­arch Franz Mar­kus Ha­ni­el setz­te auf er­folg­lo­se Ma­na­ger

Den Mann mit dem Al­ler­welts­na­men Tho­mas Schmidt kennt in Ma­na­ger­krei­sen kaum je­mand. Er geht nicht zu den Ba­den-Ba­de­ner Un­ter­neh­mer­ge­sprä­chen, taucht nie beim World Eco­no­mic Fo­rum in Da­vos auf und hat auch kei­nen MBA in St. Gal­len oder am In­se­ad ab­sol­viert.

Mit 16 Jah­ren schmiss Schmidt die Schu­le, weil er sich mit Fremd­spra­chen schwertat. Nach ei­ner Leh­re bei Play­mo­bil krieg­te er dann doch die Kur­ve: Schmidt stu­dier­te, ar­bei­te­te 20 Jah­re lang für in­ter­na­tio­na­le Kon­zer­ne wie Ge­ne­ral Electric und wur­de An­fang 2017 Vor­stand bei Ha­ni­el.

Der 47-jäh­ri­ge In­ge­nieur mit frän­ki­schem Zun­gen­schlag und Drei­ta­ge­bart küm­mer­te sich bei der Ha­ni­el-Fa­mi­li­en­hol­ding vor al­lem um de­ren Toch­ter CWS-Boco, die für fri­sche Hand­tü­cher auf Toi­let­ten sorgt. An­sons­ten trat er in der Duis­bur­ger Zen­tra­le nicht sehr oft in Er­schei­nung.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2019.