UNTERNEHMEN

DER MÖBELRIESE

ANDREAS SEIFERT Nur Ikea ist noch größer – der Österreicher hat aus dem Nichts den Branchenzweiten weltweit geschaffen. Porträt eines Unternehmers, der nur im Verborgenen agiert – und manchmal mit brutaler Härte.

MAR­KEN­ZEI­CHEN Vor fast je­dem XXX­Lutz­Mö­bel­haus steht ein ro­ter, bis zu 30 Me­ter ho­her Stuhl. Fir­men­boss Sei­fert, ei­nen stets kor­rekt ge­klei­de­ten Mann, kennt fast nie­mand.

Unsicht­bar­keit ist für An­dre­as Sei­fert obers­tes Ge­bot. Der Chef von XXX­Lutz zeigt sich nicht auf der Web­site sei­ner Mö­bel­grup­pe, ge­schwei­ge denn gibt es Bil­der von ihm in den Me­di­en. Be­geg­net er Fo­to­re­por­tern – etwa vor ei­nem Ge­richts­ter­min – hält er sich eine Map­pe vors Ge­sicht.

Ein­la­dun­gen zu Bran­chen­tref­fen schlägt Sei­fert aus. An­spra­chen vor sei­nen Mit­ar­bei­tern mei­det er. In­ter­viewan­fra­gen lehnt er ka­te­go­risch ab.

Im Spät­som­mer 2017 tritt der 64-Jäh­ri­ge doch ein­mal aus sei­nem Schat­ten. Er reist vom Fir­men­sitz im ober­ös­ter­rei­chi­schen Wels nach Ham­burg und spricht mit dem ma­na­ger ma­ga­zin. Es fuchst Sei­fert, dass ihm der süd­afri­ka­ni­sche Skan­dal­kon­zern Stein­hoff hohe drei­stel­li­ge Mil­lio­nen­be­trä­ge vor­ent­hält. Er will klar­stel­len, wie sich die Din­ge aus sei­ner Sicht ver­hal­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2019.