LEBEN

AUGEN ZU UND DURCH

GESUNDHEIT Früher prahlte man mit sehr viel Arbeit, heute mit gutem Schlaf. Aufgeweckt entscheidet es sich einfach klüger. Der Megatrend lässt eine Milliardenindustrie entstehen.

SCHLAF­LOS IN TO­KIO Der Mann im Ho­tel­bett ist der Fo­to­graf Alec Soth, hier frei­wil­lig wach – an­ders als vie­le Ma­na­ger

Flo­ri­an Weigs (44) neu­es Le­ben be­gann mit ei­nem Un­fall. Ein Fuß­ball­spiel mit den bei­den klei­nen Söh­nen im Gar­ten, aus­ge­rutscht, Wa­den­bein­bruch. Acht Wo­chen Krü­cken.

Im Som­mer 2017 war das. Heu­te be­trach­tet Weig, Se­ni­or Part­ner und Bü­ro­lei­ter bei McK­in­sey in Mün­chen, sei­nen Sturz bei­na­he als Se­gen. Denn er brach­te den bis da­hin rast­lo­sen Hoch­leis­ter dazu, sein Le­ben neu ein­zu­rich­ten.

Weig muss­te sehr schnell ei­nen Weg fin­den, Zie­le zu ver­ei­nen, die er bis da­hin für ge­gen­sätz­lich ge­hal­ten hat­te: Um sei­nen Hei­lungs­pro­zess nicht zu ge­fähr­den, brauch­te er Ruhe. Um im en­gen Ter­min­ka­len­der auch noch Arzt und Phy­sio­the­ra­pie un­ter­zu­brin­gen, muss­te er ef­fi­zi­en­ter ar­bei­ten. Die Lö­sung, für ihn selbst über­ra­schend: Schlaf. „Wenn ich aus­rei­chend und gut ge­schla­fen hat­te, war ich am nächs­ten Tag deut­lich kla­rer und kon­zen­trier­ter.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2019.