WIRTSCHAFTSKULTUR

I love CEOs

Ein Ökonom schreibt einen Liebesbrief an die Unternehmenswelt.

EIN­SA­ME SPIT­ZE GM-Che­fin Mary Bar­ra – für Au­tor Co­wen eine Hel­din der Ge­gen­wart

An der Bör­se der öf­fent­li­chen Wert­ur­tei­le ist Ty­ler Co­wen so et­was wie der ei­gen­sin­ni­ge Va­lue-In­ves­tor. Ist eine Idee mo­men­tan über- oder un­ter­be­wer­tet? Die­se Fra­ge ist das Mar­ken­zei­chen des Öko­no­men, Ko­lum­nis­ten und Best­sel­ler­au­tors von der Ge­or­ge Ma­son Uni­ver­si­ty bei Wa­shing­ton, D. C.

Das Sys­tem des US-Busi­ness je­den­falls hält Co­wen der­zeit für krass un­ter­be­wer­tet. Die em­pör­ten De­bat­ten über Rie­sen­bo­ni, Wall-Street-Zo­cker oder Techmo­no­po­lis­ten sei­en viel zu ein­sei­tig. Da­ge­gen stellt er ein ganz un­er­war­te­tes Zart­ge­fühl: „Wir lie­ben die Un­ter­neh­men nicht ge­nug“, heißt die Kern­the­se sei­nes neu­en Buchs.

Kon­se­quent flicht Co­wen also ein Ar­gu­men­te­band der Sym­pa­thie: Er preist die all­täg­li­chen Glanz­leis­tun­gen ei­ner gut ge­ma­nag­ten Wirt­schaft. Re­la­ti­viert ihre Sün­den als sel­ten. Zer­legt gän­gi­ge Kli­schees. Es ist ein Ba­lan­ce­akt zwi­schen in­tel­li­gen­ter Eh­ren­ret­tung und Wirt­schafts­kitsch zum Fremd­schä­men.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 4/2019.