AUSSTEIGERIN

Mariel von Schumann

Bittersüßer Abschied.

Ma­ri­el von Schu­mann (47) galt mal als in­for­mel­le Num­mer zwei des Sie­mens-Kon­zerns. Die Stabs­che­fin war Joe Ka­e­sers (61) wich­tigs­te Zu­ar­bei­te­rin. Sie be­glei­te­te ih­ren CEO auf Dienst­rei­sen, gab Vor­stän­den An­wei­sun­gen und ver­ant­wor­te­te Ka­e­sers gro­ße Stra­te­gie­pro­jek­te.

Mit­te April je­doch, kaum hat­te sie den Kon­zern­um­bau „Vi­si­on 2020+“ um­ge­setzt, platz­te eine Ab­schieds­mel­dung in die Sie­mens-Welt: Von Schu­mann geht per Ende Juni.

Jah­re­lang hat­te Ka­e­ser die we­gen ih­res teils rü­den Um­gangs­tons po­la­ri­sie­ren­de Ma­na­ge­rin ge­gen jede Kri­tik ver­tei­digt, woll­te sie gar in den Vor­stand bug­sie­ren. Doch in den ver­gan­ge­nen ein, zwei Jah­ren war von Schu­manns Ver­hält­nis zu Ka­e­ser ab­ge­kühlt. Nicht nur, dass auf Ka­e­sers Dienst­rei­sen in­zwi­schen öf­ter sei­ne neue Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ko­or­di­na­to­rin Sa­rah Ha­shish (41) an sei­ner Sei­te ge­sich­tet wird. Auch büßt von Schu­manns Be­reich Go­ver­nan­ce & Mar­kets, über den sie und Ka­e­ser in alle Win­kel des Kon­zerns rein­re­gier­ten, Macht ein; er passt nicht mehr recht in die neu­en, de­zen­tra­len Zei­ten. Der CEO über­nimmt laut In­si­dern die Lei­tung kom­mis­sa­risch selbst und wird den Be­reich wohl auf­tei­len.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2019.