NAMEN UND NACHRICHTEN

Getäuscht

KAPILENDO Pleite von Thelen-Firma bringt Ärger.

SPIEG­LEIN, SPIEG­LEIN TV-In­ves­tor Frank The­len

Für die Klein­an­le­ger schien es eine si­che­re Sa­che. Fern­seh­star Frank The­len (43) lob­te den von ihm mit­fi­nan­zier­ten E-Com­mer­ce-Shop Von Flo­er­ke in den höchs­ten Tö­nen, und die Kre­dit­platt­form Ka­pi­len­do rühm­te sich ih­res „mehr­stu­fi­gen Ana­ly­se­pro­zes­ses“ bei der Über­prü­fung von Kre­dit­ge­su­chen. Am Ende sam­mel­te Von Flo­er­ke so via Ka­pi­len­do 1,2 Mil­lio­nen Euro als Kre­dit von Klein­an­le­gern ein. In­zwi­schen wird we­gen In­sol­venz­ver­schlep­pung er­mit­telt. Und es zeigt sich: Fast al­les war da­mals an­ders als prä­sen­tiert.

Frank The­len? Ver­kauf­te heim­lich sei­ne An­tei­le an Von Flo­er­ke, wäh­rend er noch für die Fir­ma warb. Der an­geb­lich er­wirt­schaf­te­te Um­satz? Fern­ab der Rea­li­tät. Ka­pi­len­do-Co-Grün­der Chris­to­pher Grätz (33) er­klärt die feh­len­de Über­prü­fung heu­te da­mit, die Da­ten sei­en im Fra­gen-und-Ant­wor­ten-Be­reich der Web­site ver­öf­fent­licht wor­den. Der wer­de nicht über­prüft. Die An­le­ger hat­te man dar­auf nicht hin­ge­wie­sen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2019.