NAMEN UND NACHRICHTEN

Warnsignale

ALLIANZ Konzernchef Oliver Bäte bereitet die nächste interne Aufräumaktion vor.

MACHT ERNST Oli­ver Bäte will im Groß­ri­si­ko­ge­schäft spa­ren

Erst ganz am Ende sei­ner zwölf Jah­re als CEO der Al­li­anz räum­te Mi­cha­el Diek­mann (64) in Ame­ri­ka auf. Vor sei­nem Wech­sel an die Auf­sichts­rats­spit­ze, so fand er es nur recht und bil­lig, woll­te er Nach­fol­ger Oli­ver Bäte (54) die Alt­las­ten aus dem Weg räu­men. Also wi­ckel­te Diek­mann ei­nen Teil der pro­ble­ma­ti­schen US-Po­li­cen ab – und schlug den Rest der In­dus­trie­ver­si­che­rungs­ein­heit Al­li­anz Glo­bal Cor­po­ra­te & Spe­cial­ty (AGCS) zu.

Ge­hol­fen hat es we­nig. Denn fünf Jah­re spä­ter wie­der­holt sich die Ge­schich­te. Der da­mals an der AGCS-Spit­ze in­stal­lier­te Schwei­zer Chris Fi­scher Hirs (57) ma­nagt die Re­gi­on ähn­lich er­folg­los wie Diek­mann. Das Ge­schäft in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten frisst Lö­cher in die Bi­lanz.

Diek­mann-Nach­fol­ger Bäte nutzt die Schwä­che der Groß­ri­si­ko­s­par­te für die nächs­te Auf­räum­ak­ti­on. Er will die AGCS mit dem eben­falls glo­bal ver­tre­te­nen Kre­dit­ver­si­che­rer Eu­ler Her­mes fu­sio­nie­ren.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2019.