NAMEN UND NACHRICHTEN

Kampf der Sanierer

CECONOMY Der neue Chef, Jörn Werner, mischt sich bei Media Saturn ein. Jetzt kracht es.

GANZ­TAGS­DI­REK­TOR Jörn Wer­ner will ope­ra­tiv mit­be­stim­men

Jür­gen Fit­schen (70) hät­te es wis­sen müs­sen. Der Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­de des Elek­tro­nik­fi­lia­lis­ten Ce­cono­my AG hat­te Fer­ran Re­ver­ter (46) im Ok­to­ber 2018 zum Chef der Toch­ter Me­dia-Sa­turn Hol­ding (MSH) in In­gol­stadt ge­macht, kurz dar­auf setz­te er Jörn Wer­ner (58) an die Ce­cono­my-Spit­ze.

Jetzt ist der Macht­kampf aus­ge­bro­chen; und Fit­schen hat ein Pro­blem mit sei­nem neu­en Spit­zen­per­so­nal. Theo­re­tisch war die Auf­ga­ben­ver­tei­lung klar. Re­ver­ter soll­te sich um die Sa­nie­rung der schwä­cheln­den MSH küm­mern, Wer­ner um die Ka­pi­tal­markt­sei­te. Ce­cono­my wird im S-Dax no­tiert, der Ak­ti­en­kurs liegt dar­nie­der.

Doch nicht nur Re­ver­ter ver­steht sich als Sa­nie­rer. Auch Wer­ner kommt aus dem Ope­ra­ti­ven, hat­te zum Bei­spiel die Au­to­re­pa­ra­tur­ket­te ATU flott­ge­macht. Und für ihn ist nichts wich­ti­ger als Me­dia-Sa­turn, schließ­lich be­steht das Ce­cono­my-Ver­mö­gen aus ei­nem 78-pro­zen­ti­gen An­teil an MSH.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2019.