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Duale Bedrohung

REMONDIS/DSD Der Widerstand gegen die Abfallfusion wächst. Auch die Kartellwächter schreiten ein.

ABRÄUMER Re­mon­dis und Lidl schüt­teln die Bran­che durch

AnEber­hard Tem­me und sei­nen Leu­ten ent­schei­det sich nicht we­ni­ger als die Zu­kunft der deut­schen Ab­fall­wirt­schaft. Der Lei­ter der 4. Be­schluss­ab­tei­lung des Bun­des­kar­tell­amts hat der­zeit den größ­ten und um­strit­tens­ten Deal der Bran­che auf sei­nem Schreib­tisch (Ak­ten­zei­chen: B4-21/​19).

Bis Mit­te Mai muss der Be­am­te, der im Ruf ei­nes so­li­den Sach­wal­ters ("kein schar­fer Hund") steht, dar­über be­fin­den, ob Müll­kut­scher Re­mon­dis das Dua­le Sys­tem Deutsch­land (DSD) tat­säch­lich über­neh­men darf. Der zur Reth­mann-Grup­pe ge­hö­ren­de Ent­sor­ger soll für DSD mehr als 100 Mil­lio­nen Euro be­zahlt ha­ben.

Zwei Rie­sen wür­den sich ver­bün­den: Re­mon­dis ist mit Ab­stand Müll­markt­füh­rer in Deutsch­land; auch der Samm­ler DSD, der Han­del und In­dus­trie vom Ver­pa­ckungs­ab­fall be­freit, liegt vorn (sie­he Gra­fik).

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2019.