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„Wir verändern uns dramatisch“

TUI CEO Fritz Joussen über die Gründe des Kurssturzes, seinen inneren Kompass und das nächste Booking.com.

BET­TENKÖNIG Mit im­mer mehr ei­ge­nen Ho­tels und Kreuz­fahrt­schif­fen hat Fried­rich „Fritz“ Jous­sen (56) die Tui in neue Hö­hen ge­bracht – und er­lebt jetzt trotz­dem ei­nen dra­ma­ti­schen Ver­fall des Bör­sen­werts

MM Herr Jous­sen, der Kurs der Tui-Ak­tie ist böse ab­ge­stürzt – auf den nied­ri­gen Stand, den er vor gut sechs Jah­ren hat­te, also un­ge­fähr zu Ih­rem Amts­an­tritt. War die gan­ze Ar­beit jetzt um­sonst?

FRITZ JOUS­SEN Na­tür­lich nicht! Alle we­sent­li­chen Kenn­zif­fern zei­gen ein­deu­tig, dass die Tui ge­gen­über 2014 enor­me Fort­schrit­te ge­macht hat. Das Er­geb­nis pro Ak­tie ist um 56 Pro­zent ge­stie­gen, die Di­vi­den­de pro Ak­tie so­gar um 118 Pro­zent. Die Ver­schul­dung wur­de deut­lich re­du­ziert, das Ei­gen­ka­pi­tal ge­stärkt. Im Übri­gen muss man – wenn man sau­ber ver­gleicht – auch die Di­vi­den­den ein­be­zie­hen, also den To­tal Share­hol­der Re­turn. Da lie­gen wir deut­lich im Plus.

Trotz­dem ist Tui heu­te nicht mehr wert als vor sechs Jah­ren. War­um?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2019.