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STEIGFLUG

LUFTHANSA CEO Spohr schaltet auf Angriff. Die Rivalen sollen den Kranich von unten sehen.

AUF­STIEG AUS DER TIE­FE Cars­ten Sp­ohr über­nahm die Luft­han­sa als Sor­gen­flie­ger – und will jetzt an Eu­ro­pas Spit­ze

Das war ein Abend nach dem Ge­schmack von Cars­ten Sp­ohr (52)! Im Schein von Kron­leuch­tern durf­te er Ende März in New York die Aus­zeich­nung „Air­line of the year 2019“ ent­ge­gen­neh­men, ver­lie­hen vom US-Fach­blatt „Air Trans­port World“ (ATW) an die Deut­sche Luft­han­sa.

„ATW“-Chef­re­dak­teu­rin Ka­ren Wal­ker lob­te „die un­glaub­li­che Trans­for­ma­ti­on die­ses Un­ter­neh­mens“, pries das En­ga­ge­ment des Füh­rungs­teams und der Mit­ar­bei­ter. Lä­chelnd ge­noss Sp­ohr den war­men Ap­plaus aus dem Saal. In sei­nen ers­ten Jah­ren als CEO hat­te er oft ge­nug Pfif­fe zu hö­ren be­kom­men.

Min­des­tens eben­so schön: die gute Ge­le­gen­heit, im er­le­se­nen Pu­bli­kum neue Ge­schäfts­part­ner zu fin­den. Be­son­ders ei­nen Gast ließ Sp­ohr nicht aus den Au­gen: Bill Fran­ke (82). Der Ame­ri­ka­ner ist Groß­in­ves­tor bei di­ver­sen Air­lines, un­ter an­de­rem beim un­ga­ri­schen Bil­lig­flie­ger Wizz Air. Im­mer wie­der such­te Sp­ohr wäh­rend der Fei­er die Nähe des lie­ben Bill, den er schon län­ger kennt. Viel­leicht will der alte Hau­de­gen ja doch mal ver­kau­fen – am bes­ten an die Luft­han­sa.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2019.