DER ULTIMATIVE

Gartenschlauch

Eine Schwedin macht aus Gartengeräten Designobjekte.

SIL­BER­STREIF Lin­da Bratt­löf lässt den Gar­ten glit­zern

Gärt­nern – geht doch. Eine Übung in Acht­sam­keit und Ge­duld, nach­hal­tig, ge­sund. Die ei­ge­ne Schol­le zu be­har­ken – ob am Town­hou­se oder auf dem Land, dem der­zei­ti­gen Life­sty­le­sehn­suchts­ziel – hat sich zum neu­en Sta­tus­sym­bol em­por­ge­ackert. Stadt­mü­de war Lin­da Bratt­löf (40), zu der Zeit noch Re­stau­rant­ma­na­ge­rin, als sie sich vor ein paar Jah­ren mit zwei Kin­dern und Mann, PR-Stra­te­ge in ei­ner Wer­be­agen­tur, auf­mach­te, ein Haus auf dem Land zu su­chen. Sie fan­den eine schwe­di­sche Bil­der­buch­villa mit Gar­ten und wei­ßen Fens­ter­lä­den, auf ei­ner In­sel 15 Mi­nu­ten vor Gö­te­borg. Al­les schön, bis auf das üb­li­che grü­ne Bau­markt­ding von Gar­ten­schlauch di­rekt ne­ben der Tür. „Ugly! Ugly! Ugly!“, sagt Bratt­löf.

Nach mo­na­te­lan­ger er­folg­lo­ser Su­che in De­sign­stu­di­os und auf aus­tra­li­schen In­ter­net­sei­ten ("Die ha­ben ja im­mer Som­mer!") ging sie 2013 mit ih­rem ei­ge­nen La­bel an den Markt: Gar­den Glo­ry. Pro­du­ziert wird in Skan­di­na­vi­en: Gar­ten­schläu­che in Kla­vier­lack­schwarz, in iPho­ne-Weiß, in Pink. Dazu Sa­chen wie sil­ber­ne Gar­ten­hand­schu­he, die auch gut zur Mars­mis­si­on pas­sen wür­den, oder An­schluss­dü­sen, so edel wie die Schlös­ser an Her­mès-Hand­ta­schen. Al­les sta­bil pro­du­ziert, „soll ja 20 Jah­re hal­ten“.

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