AUSFAHRT

Der Klassen­primus

Die neue Modellgeneration des Porsche 911 setzt Maßstäbe für alltagstaugliche Sportwagen. Nur das Design hat gelitten.

Die tech­ni­schen Ver­bes­se­run­gen am neu­en 911er le­sen sich wie eine über­lan­ge Lis­te schwä­bi­schen Tüft­ler­tums. An­ge­fan­gen mit ei­nem „asym­me­tri­schen Ein­lass­ven­til­hub“, der den Ver­brauch sen­ken soll, bis hin zu ei­ner App, mit der sich Renn­stre­cken­ein­sät­ze do­ku­men­tie­ren und aus­wer­ten las­sen.

Da ist viel Spie­le­rei da­bei, aber beim schnel­len Fah­ren, der für Sport­wa­gen wich­tigs­ten Ka­te­go­rie, zeigt sich, dass die Por­sche-In­ge­nieu­re den 911er tat­säch­lich bes­ser ge­macht ha­ben. Er ist noch ra­san­ter un­ter­wegs und ja, er bleibt so all­tags­taug­lich wie ein Golf.

Dass die ach­te El­fer­ge­ne­ra­ti­on noch ein­mal deut­lich fi­xer ist als ihre Vor­gän­ge­rin, liegt, wie ich wäh­rend ein paar Pro­berun­den mit dem Car­re­ra S auf der Renn­stre­cke Ri­car­do Tor­mo in Spa­ni­en fest­stel­le, vor al­lem am An­triebs­strang. Das neue Dop­pel­kupp­lungs­ge­trie­be dreht die Gän­ge op­ti­mal aus, schal­tet schnell und prä­zi­se, auch beim Brem­sen – was dann am Kur­ven­aus­gang für op­ti­mal do­sier­ba­re Kraft und Be­schleu­ni­gung sorgt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2019.