WAS MACHT EIGENTLICH ...

Ralf Däinghaus?

Der DocMorris-Gründer feiert sein Comeback – natürlich in seiner alten Branche.

Ges­tern Ru­mä­ni­en, heu­te Spa­ni­en, mor­gen Po­len: Das ist der­zeit das Le­ben von Ralf Däing­haus (52). Der Co-Grün­der der On­lineapo­the­ke Doc­Mor­ris klap­pert Kran­ken­haus­ma­na­ger, Phar­mahänd­ler und Phar­ma­zeu­ten ab, um ih­nen nach kur­zen Mo­men­ten des Auf­wär­mens sei­nen neu­en Hoff­nungs­trä­ger un­ter die Nase zu hal­ten: ei­nen Scan­ner, der wie ein Han­dy aus­sieht, die Kenn­zeich­nun­gen von Arz­nei­mit­tel­schach­teln liest und checkt, ob al­les hübsch ord­nungs­ge­mäß ist. All das na­tür­lich rucki­zucki.

Wer so was braucht? Laut Däing­haus alle, die in den 28 Län­dern der Eu­ro­päi­schen Uni­on mit Pil­len und Pas­ten han­deln. Seit An­fang Fe­bru­ar schreibt die EU ih­nen vor, dass der Weg ei­ner Arz­nei vom Her­stel­ler bis zum Kun­den lü­cken­los er­fasst wer­den muss. Al­lein 160.000 Apo­the­ken gibt es in der EU, die nun alle scan­nen müs­sen.

Mit Apo­the­ken kennt Däing­haus sich aus wie kaum ein an­de­rer. Ein Jahr­zehnt lang war er der Beel­ze­bub des gan­zen Be­rufs­stan­des. Denn er fand, dass auch Me­di­ka­men­te on­line er­hält­lich sein soll­ten – am bes­ten von sei­ner Fir­ma Doc­Mor­ris. Mit Chuz­pe und ei­nem gu­ten An­walt gab Däing­haus den Dis­rup­tor-in-Chief, den vor al­lem aus­zeich­ne­te, dass er nach je­der Nie­der­la­ge – und de­ren gab es vie­le – sag­te: Jetzt erst recht.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 5/2019.