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Rückruf­aktion

DEUTSCHE POST DHL Der StreetScooter steuert auf einen alten Bekannten zu.

BEU­T­E­GRIFF Der in Schlicht­bau­wei­se ge­hal­te­ne E-Trans­por­ter StreetS­coo­ter ist längst kein Vor­rei­ter mehr – und weckt doch Be­gehr­lich­keit

Zuwei­len wirkt Gün­ther Schuh (60) bei öf­fent­li­chen Auf­trit­ten wie ein Heils­brin­ger – als sei er der Ein­zi­ge, der wirk­lich et­was von Elek­tro­mo­bi­li­tät ver­steht. Dann do­ziert der Aa­che­ner Ma­schi­nen­bau­pro­fes­sor über lo­gi­sches Den­ken und das An­er­ken­nen von Na­tur­ge­set­zen. Ganz so, als feh­le es den an­de­ren dar­an, vor­ne­weg den gro­ßen Au­to­bos­sen.

Tat­säch­lich ist Schuh mu­tig vor­an­ge­gan­gen. Vor neun Jah­ren zähl­te er zu den Grün­der­vä­tern des E-Trans­por­ters StreetS­coo­ter. Und sei­ne ei­ge­ne Fir­ma, die e.Go Mo­bi­le AG, lie­fert neu­er­dings ei­nen Akku-Stadt­flit­zer aus.

Jetzt könn­te Schuh tat­säch­lich zum Er­lö­ser wer­den: für Post-Chef Frank Ap­pel (57). Der hat­te den StreetS­coo­ter 2014 über­nom­men, der Öko-Van soll­te zum Re­nom­mier­pro­jekt der Deut­schen Post DHL wer­den. Die An­fangs­eu­pho­rie ist in­des längst ver­flo­gen. Ap­pel wür­de die Toch­ter wohl lie­ber heu­te als mor­gen los; und of­fen­bar steht aus­ge­rech­net der Grün­der als In­ter­es­sent be­reit.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2019.