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China übernimmt

BYTON Von den Visionen des „Tesla-Killers“ bleibt nicht viel übrig.

RANDSTÄNDIG Byton-Mo­hi­ka­ner Da­ni­el Kir­chert mit dem Elek­tro­mo­dell M-Byte

Cars­ten Breit­feld (55) hat­te sich Gro­ßes vor­ge­nom­men als Grün­der und Co-Chef des chi­ne­si­schen Elek­tro-Start-ups Byton. Bei BMW hat­te er die Ent­wick­lung des teil­elek­tri­schen Sport­wa­gens i8 ge­lei­tet, jetzt woll­te er Byton zu nichts we­ni­ger als dem „App­le der Au­to­in­dus­trie“ ma­chen, ei­ner glo­ba­len Pre­mi­um­elek­tro­mar­ke und, na klar, ei­nem Tes­la-Kil­ler.

Von den An­sprü­chen ist we­nig ge­blie­ben; statt­des­sen riecht es nach „Ret­te sich, wer kann“. Breit­feld hat Byton im April ver­las­sen, auch an­de­re Füh­rungs­kräf­te sind ge­gan­gen oder auf dem Ab­sprung. Der chi­ne­si­sche Staats­kon­zern und Mit­in­ha­ber FAW rich­tet die Fir­ma nach ei­ge­nem Gus­to aus.

Bytons ver­blie­be­ner Chef Da­ni­el Kir­chert (46; eben­falls ehe­mals BMW) be­müht sich zwar um Scha­dens­be­gren­zung. Er sagt, das Elek­tro-SUV M-Byte wer­de wie ge­plant 2019 in Se­rie ge­hen, es blei­be bei der glo­ba­len Aus­rich­tung mit Stütz­punk­ten im Si­li­con Val­ley und Mün­chen. Man set­ze auf Wachs­tum.

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