NAMEN UND NACHRICHTEN

Giftige Nachfragen

BAYER Nach der Hauptversammlung ändert Konzernchef Baumann endlich die Taktik.

MEHR SCHAT­TEN ALS LICHT Bay­er-Chef Bau­mann

Jedes Jahr lädt Alex­an­der Gei­ser (43), Deutsch­lands Groß­kom­mu­ni­ka­tor und An­füh­rer der Pu­blic-Re­la­ti­ons-Macht He­ring Schup­pe­ner zu ei­nem glanz­vol­len „Lea­dership-Din­ner“ ein. Als Haupt­at­trak­ti­on wur­de ver­gan­ge­nen Som­mer eine zwei­fels­oh­ne prä­gen­de Wirt­schafts­per­sön­lich­keit des Jah­res an­ge­fragt. Ge­klappt hat es am Ende nicht, aus zeit­li­chen Grün­den, wie bei­de Sei­ten ver­si­chern. Was am Ende dann auch al­len Par­tei­en ganz recht ge­we­sen sein dürf­te.

Bay­er-Chef Wer­ner Bau­mann (56), dem Gei­ser in Fra­gen der Ka­pi­tal­markt­kom­mu­ni­ka­ti­on zur Sei­te steht, steck­te ge­nau we­gen des Deals in Schwie­rig­kei­ten, über den er hät­te spre­chen sol­len: den Kauf des Saat­gut- und Pes­ti­zid­her­stel­lers Mons­an­to.

Denn seit­dem die Über­nah­me recht­lich voll­zo­gen wur­de, hat Bay­er in den USA drei Kla­gen in der ers­ten In­stanz ver­lo­ren – in al­len wur­den die Le­ver­ku­se­ner zu teils hor­ren­den Scha­dens­er­satz­zah­lun­gen ver­ur­teilt. Die Klä­ger führ­ten ihre Krebs­er­kran­kun­gen auf den Ein­satz des gly­phos­at­hal­ti­gen Mons­an­to-Best­sel­lers Roun­dup zu­rück.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2019.