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Die Sixt-Brothers

SIXT Wie die Eltern so die Söhne: der Angriffsplan von Europas größtem Autovermieter.

STARK IN WORT UND BILD Alex­an­der (l.) und Kon­stan­tin Sixt, start­klar

Die Kon­zern­zen­tra­le ist eine ein­zi­ge Kampf­an­sa­ge – zu­min­dest drin­nen. „Wir fra­gen lie­ber nach­her um Ver­zei­hung als vor­her um Er­laub­nis“, ist ei­ner der vie­len mar­ki­gen Sprü­che an Tü­ren und Wän­den (na­tür­lich aus Glas). Alex­an­der (39) und Kon­stan­tin Sixt (36) ha­ben das Pul­la­cher Haupt­quar­tier des Au­to­ver­mie­ters dem Mas­ter­plan für ihre Ära un­ter­wor­fen. Rund drei Mil­lio­nen Euro hat das ge­kos­tet – da­für sieht jetzt je­der, dass hier Gro­ßes ge­schaf­fen wer­den soll.

„Die Gren­zen des Den­kens müs­sen auf­hö­ren“, pro­kla­miert Alex­an­der. „Ques­ti­on ever­y­thing“, er­gänzt Kon­stan­tin. Die Brü­der ge­hen über die lich­ten Gän­ge, vor­bei an ei­ner Wand, auf der Ide­en, Pro­jek­te und de­ren ak­tu­el­ler Stand do­ku­men­tiert sind.

Zwar hat Va­ter Erich (74) sich er­folg­reich aus­be­dun­gen, sein Büro bei der Mo­der­ni­sie­rung der Zen­tra­le doch bit­te aus­zu­spa­ren. Sein Ver­trag als Vor­stands­chef läuft noch bis 2020. De fac­to aber ha­ben sei­ne Söh­ne die Ex­pe­di­ti­ons­lei­tung schon über­nom­men. Die Sixt-Bro­thers stei­gen mit ih­rem Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men (Jah­res­um­satz zu­letzt 2,93 Mil­li­ar­den Euro) in eine der hei­ßes­ten Tech­wet­ten ein, die die Welt­wirt­schaft der­zeit zu bie­ten hat: die viel be­sun­ge­ne Re­vo­lu­ti­on der Mo­bi­li­tät.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2019.