AUSSTEIGER

Ewald Walgenbach

privatisiert.

Der Wech­sel aus dem Vor­stand ei­nes Groß­kon­zerns in die Pri­va­te-Equi­ty-Welt ge­lingt nicht vie­len, schon gar nicht auf Dau­er. Der Ver­zicht auf Sta­tus und Macht kann schmer­zen, die Ar­beit in klei­nen Teams liegt nicht je­dem, der vor­her gro­ße Stä­be di­ri­gier­te. So war man­cher Be­tei­li­gungs­ma­na­ger skep­tisch, als Ber­tels­mann-Vor­stand Ewald Wal­gen­bach (60) den Gü­ters­lo­her Kon­zern 2007 nach ver­lo­re­nem Ren­nen um den Chef­job ver­ließ und als Part­ner bei der bri­ti­schen Be­tei­li­gungs­ge­sell­schaft BC Part­ners an­heu­er­te.

Doch Wal­gen­bach hielt durch. Der Me­di­en­mann be­werk­stel­lig­te ei­ni­ge er­folg­rei­che Deals, päp­pel­te etwa die mit­tel­stän­di­sche La­bor­fir­ma Syn­lab mit 63 Über­nah­men zu ei­nem Kon­zern auf und ver­kauf­te die­sen für 1,8 Mil­li­ar­den Euro wei­ter. Sein letz­ter gro­ßer Fir­men­kauf liegt al­ler­dings sechs Jah­re zu­rück: der Er­werb des Wis­sen­schafts­ver­lags Sprin­ger Sci­ence, den er spä­ter mit der Holtz­brinck-Toch­ter Mac­mil­lan Sci­ence and Edu­ca­ti­on zu Sprin­ger Na­tu­re fu­sio­nier­te. Der ei­gent­lich ge­plan­te Bör­sen­gang schei­ter­te.

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