BUSINESS REBEL

Steph Korey

Der Koffermarkt schien verteilt – dann kam Away.

Steph Ko­rey (37) be­kommt oft zu hö­ren, dass Kof­fer doch ei­gent­lich ein sehr sim­ples Pro­dukt sei­en. Fin­det sie nicht. „Sie sind ziem­lich kom­plex.“ Vor al­lem wenn man, wie Ko­rey, in die­sem ge­sät­tig­ten Markt den Sam­so­ni­te- und Ri­mo­wa-Fans die­ser Welt et­was In­no­va­ti­ves vor die Füße set­zen will.

Ko­rey, eine cha­ris­ma­ti­sche Frau, die viel lä­chelt, sitzt in der Zen­tra­le ih­res Start-ups Away, das sie 2015 mit Jen­ni­fer Ru­bio (31) in New York grün­de­te. Ko­rey ist die CEO, Ru­bio küm­mert sich um die Mar­ken­bil­dung. Das Duo ist ei­nes der er­folg­reichs­ten weib­li­chen Grün­der­teams der Welt. In drei­ein­halb Jah­ren sam­mel­ten sie bei In­ves­to­ren 156 Mil­lio­nen US-Dol­lar Start­ka­pi­tal ein. Etwa beim frü­hen Face­book-In­ves­tor Ac­cel oder bei Glo­bal Foun­ders Ca­pi­tal der Sam­wer-Brü­der (Ro­cket In­ter­net). Ko­rey sagt, Away ar­bei­te be­reits pro­fi­ta­bel, 2019 wer­de man 300 Mil­lio­nen Dol­lar um­set­zen – dop­pelt so viel wie 2018.

Ihr Er­folgs­re­zept ist ei­gent­lich sim­pel – sie ver­steht ihre Ziel­grup­pe, die Mill­en­ni­als: Away wirbt mit ei­ner „Mis­si­on“, die Kof­fer ver­fü­gen über ein paar le­bens­wel­tent­schei­den­de De­tails wie ge­ruchs­ab­schir­men­de Wä­sche­sä­cke, ei­nen in­ter­nen Akku fürs Smart­pho­ne oder leis­tungs­fä­hi­ge Su­per­rol­len (aus Ja­pan). Sie sind sty­lish und trotz­dem preis­wert, weil Away sie ohne Zwi­schen­händ­ler übers In­ter­net ver­treibt. Pro­du­ziert wird bei Lie­fe­ran­ten in Chi­na, Tai­wan oder Thai­land.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2019.