TRENDS

DER ANDERE ELEKTRO-BOOM

INNOVATION Eine E-Zigarette aus dem Silicon Valley verführt in den USA Raucher wie Tabakindustrie. Mit den Milliarden von Marlboro drängt Juul nun nach Europa.

MARL­BO­RO-MAN Seit sich der Marl­bo­ro-Mut­ter­kon­zern Al­tria an Juul be­tei­lig­te, sind die Grün­der Ja­mes Mon­sees (Foto) und Adam Bo­wen Mil­li­ar­dä­re. An ihre Mit­ar­bei­ter schüt­te­ten sie pro Kopf über eine Mil­li­on Dol­lar aus.

Der Deal, der ihr Le­ben für im­mer ver­än­der­te, ist ge­ra­de mal ein paar Mo­na­te her. 12,8 Mil­li­ar­den US-Dol­lar! Und das kurz vor Weih­nach­ten. „Es war sur­re­al, ein un­glaub­li­cher Mo­ment“, sagt Ja­mes Mon­sees (39), Adam Bo­wen (43) nickt.

Die bei­den Män­ner, eher zart im Auf­tritt, sit­zen an ei­nem Diens­tag Ende April im Büro ih­rer Fir­ma Juul in Man­hat­tan. Sie sind we­gen ei­ner Preis­ver­lei­hung in der Stadt. Ei­gent­lich ar­bei­ten sie von San Fran­cis­co aus an ih­rer „Mis­si­on": die Mensch­heit mit ih­ren Pro­duk­ten zu er­lö­sen. Ty­pisch Si­li­con Val­ley.

An je­nem 20. De­zem­ber 2018 hat ihr größ­ter Wi­der­sa­cher, die Al­tria Cor­po­ra­ti­on, ver­kün­det, sich ih­nen aus­zu­lie­fern – und fürst­lich da­für zu be­zah­len. Mon­sees und Bo­wen sind seit­dem auf dem Pa­pier Mil­li­ar­dä­re.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2019.