NAMEN UND NACHRICHTEN

Oh, là, là!

NOAH Neue Vorwürfe im Escortgate der Digitalkonferenz. Springer zieht sich zurück.

SPÄTE WEN­DUNG Es­cort-Che­fin Pia Pop­pen­rei­ter klagt an

Sprin­ger-BossMa­thi­as Döpf­ner (56) war auf der Büh­ne; auch Daim­lers Com­p­li­an­ce-Che­fin Re­na­ta Jung­go Brüng­ger (57) und Wire­card-Vor­stands­vor­sit­zen­der Mar­kus Braun (49) stell­ten sich der Tech­sze­ne. Die Di­gi­tal­kon­fe­renz Noah glänz­te Mit­te Juni in Ber­lin wie­der mit be­kann­ten Na­men. So war es auch 2016, als Olaf Koch (49; Me­tro) von der di­gi­ta­len Zu­kunft schwärm­te und der da­ma­li­ge Daim­ler-Len­ker Die­ter Zet­sche (66) und Uber-Grün­der Tra­vis Kala­nick (42) zum Schlag­ab­tausch im Kreuz­ber­ger Tem­po­drom an­tra­ten.

In Er­in­ne­rung blieb die Noah 2016 je­doch durch ei­nen Skan­dal, der un­ter dem Hash­tag #Es­cort­Ga­te die so­zia­len Me­di­en be­feu­er­te. Es­cort­da­men hat­ten, so be­rich­ten es Teil­neh­mer, auf der of­fi­zi­el­len Kon­fe­renz­par­ty ihre Diens­te an­ge­bo­ten; em­pör­te Tweets weib­li­cher Be­su­cher brach­ten die Sa­che an die Öffent­lich­keit; auch US-Me­di­en wie „For­tu­ne“ be­rich­te­ten.

Pia Pop­pen­rei­ter (32), die Grün­de­rin ei­nes Es­cort-Start-ups na­mens Ohla­la, nahm da­mals die Schuld auf sich. Sie sprach von ei­ner „miss­lun­ge­nen“ PR-Ak­ti­on, die „es­ka­liert“ sei. Ohla­la be­treibt eine Platt­form für „be­zahl­te Dates“, für de­ren Ver­mitt­lung es Ge­büh­ren ein­be­hält.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2019.