AUFSTEIGER

Gunnar Güthenke

soll billiger einkaufen.

Gun­nar Gü­t­hen­ke, hier 2016 links ne­ben Kurt Bach­mei­er von Ma­gna Steyr

Gun­nar Gü­t­hen­kes (47) Be­rufs­le­ben beim Au­to­mo­bil­her­stel­ler Daim­ler war in den ver­gan­ge­nen Jah­ren durch Lu­xus ge­prägt – zu­min­dest the­ma­tisch. Als Lei­ter der G GmbH ver­ant­wor­te­te der pro­mo­vier­te In­ge­nieur und Di­plom-Kauf­mann die Ent­wick­lung und Se­ri­en­be­treu­ung des teu­ers­ten Ge­län­de­wa­gens im Daim­ler-Port­fo­lio, der G-Klas­se.

In Zu­kunft wird Gü­t­hen­ke auf den Off­road­gla­mour ver­zich­ten müs­sen. Er be­kommt da­für vor al­lem: mehr Macht. Gü­t­hen­ke soll den Ein­kauf von Mer­ce­des-Benz Cars über­neh­men; er ver­ant­wor­tet da­mit ein Bud­get von um die 50 Mil­li­ar­den Euro.

An­ders als sei­ne Vor­gän­ger be­kommt Gü­t­hen­ke al­ler­dings kei­nen Sitz im Vor­stand und muss statt­des­sen an den neu­en Ent­wick­lungs­chef Mar­kus Schä­fer (54) be­rich­ten. Der wie­der­um hat schon, be­vor er rich­tig los­ge­legt hat, et­li­che in­ter­ne Kri­ti­ker. Mit Schä­fer habe der neue Kon­zern­chef Ola Käl­le­ni­us (50) aus­ge­rech­net ei­nen Kol­le­gen, der be­reits in sei­nem al­ten Auf­ga­ben­ge­biet an Gren­zen ge­sto­ßen sei, heißt es.

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