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Teure Tickets

FLIXMOBILITY Die Münchener bekommen frisches Geld. Ihr Ziel: Asien und Südamerika.

Fällt der Name Flix­Bus, be­ginnt in der deut­schen Wag­nis­ka­pi­tal­sze­ne das Schwär­men. Kaum ein In­ves­tor, der nicht gern ein Stück vom grü­nen Fern­bus­rie­sen hät­te. Grö­ßen wie Ro­cket In­ter­net, Soft­bank und selbst Gold­man Sachs sol­len schon In­ter­es­se an dem Un­ter­neh­men be­kun­det ha­ben, das of­fi­zi­ell un­ter der Dach­ge­sell­schaft Flix­Mo­bi­li­ty fir­miert.

Die Mün­che­ner sind Teil ei­ner in Deutsch­land sel­te­nen Gat­tung. Das Start-up wächst pro­fi­ta­bel (Um­satz in­zwi­schen rund 580 Mil­lio­nen Euro) und ist als ei­nes von we­ni­gen aus Deutsch­land auch in den USA gut un­ter­wegs. Der Clou des Ge­schäfts­mo­dells: Flix­Mo­bi­li­ty tritt wie Uber oder De­li­very Hero als Platt­form auf, die ihre Kun­den ge­gen Pro­vi­si­on wei­ter­ver­mit­telt. Auf der Stra­ße wie der Schie­ne lässt CEO An­dré Schwämm­lein (37) Sub­un­ter­neh­men für sich fah­ren, die auch ei­nen Groß­teil des Ri­si­kos tra­gen. „As­set-light“ heißt das lie­be­voll im In­ves­to­rens­lang.

Für sei­ne ra­san­te Ex­pan­si­on will Schwämm­lein nun wie­der Ka­pi­tal ein­sam­meln: Die Rede ist von 300 bis 400 Mil­lio­nen Euro, als neue Be­wer­tung für Flix­Mo­bi­li­ty wer­den bis zu zwei Mil­li­ar­den Euro ver­an­schlagt. Der Deal ist noch nicht fix, soll aber in den kom­men­den Wo­chen ein­ge­tü­tet wer­den.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2019.