ABSTEIGER

Mohamed Bouyaala

wird bei C&A aussortiert.

Bis zum 20. März war Mo­ha­med Bou­yaa­la (43) der Ra­ke­ten­mann des Tex­til­kon­zerns C&A. An dem Tag je­doch ver­ab­schie­de­te sich Vor­stands­chef Alain Ca­par­ros (62); und mit dem Ab­schied des Deutsch­fran­zo­sen be­gann auch für Bou­yaa­la der Sturz­flug. Ca­par­ros hat­te den Weg­ge­fähr­ten aus ge­mein­sa­men Ta­gen beim Ein­zel­händ­ler Rewe zu­nächst als Deutsch­land-Chef ge­holt, um ihn dann flugs als COO an sei­ne Sei­te in die Eu­ro­pa-Zen­tra­le zu be­för­dern.

In­te­rims­boss Ed­ward Bren­nink­mei­jer habe nun je­doch kei­ne Ver­wen­dung mehr für den Senk­recht­star­ter, heißt es bei C&A; Bou­yaa­la ste­he vor dem Ab­schied.

Der neue Chef un­ter­zieht die Ära Ca­par­ros/​Bou­yaa­la ei­ner in­ten­si­ven In­ven­tur – und die fällt nicht gut aus. So kas­sier­te er auch das von Bou­yaa­la be­treu­te Pro­jekt 17. Un­ter dem Code­na­men soll­te das Sor­ti­ment ab­seits der Mode aus­ge­baut wer­den. In ei­ner in­ter­nen Mit­tei­lung be­dankt sich der Kon­zern für den Pio­nier­geist und kün­digt an, an Din­gen fest­zu­hal­ten, die gut funk­tio­niert ha­ben sol­len. Das sei­en Im­puls­ar­ti­kel an der Kas­se, Schmuck und Schu­he. Der Rest fliegt raus, das Team wird auf­ge­löst.

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