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ARBEIT UND KAPITAL

GESELLSCHAFT Berthold Huber, Susanne Klatten und Stefan Quandt ziehen in die Ruhmeshalle der deutschen Wirtschaft ein – und entdecken überraschend viele Gemeinsamkeiten.

Emp­fang in der Hal­le des „Schloss­ho­tels Kron­berg“

Karl Marx hielt Ar­beit und Ka­pi­tal für ewi­ge Fein­de. Er ahn­te nichts von der Hall of Fame des ma­na­ger ma­ga­zins und den Lau­rea­ten des Jah­res 2019: Bert­hold Hu­ber (69), lang­jäh­ri­ger Chef der IG Me­tall und ehe­mals ein­fluss­rei­cher Auf­sichts­rat, so­wie die BMW-Groß­ak­tio­nä­re Su­san­ne Klat­ten (57) und Ste­fan Quandt (53).

Bei­de Sei­ten gra­tu­lier­ten ein­an­der zur Auf­nah­me in die Ruh­mes­hal­le der deut­schen Wirt­schaft, mach­ten Kom­pli­men­te (Hu­ber: „BMW geht ver­dammt an­stän­dig mit den Be­schäf­tig­ten um") und fan­den vie­le Ge­mein­sam­kei­ten. Mit blin­dem Pro­fit­stre­ben und Tur­bo­ka­pi­ta­lis­mus wol­len bei­de nichts zu tun ha­ben.

Rund 130 hoch­ka­rä­ti­ge Gäs­te ka­men am 27. Mai ins „Schloss­ho­tel Kron­berg“, um die Neu­auf­nah­men zu fei­ern. Und aus­führ­lich zu lo­ben. Bert­hold Hu­ber sei „ein Kri­sen­ma­na­ger, Den­ker, Vi­sio­när, aber auch ein Prag­ma­ti­ker“, sag­te Bir­git Stein­born, die Vor­sit­zen­de des Ge­samt­be­triebs­rats von Sie­mens, in ih­rer Lau­da­tio.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2019.