GELDANLAGE FÜR KOPFMENSCHEN

Kleine Teile, große Wirkung

Der Sensorenspezialist Melexis liefert den Rohstoff für das Auto von morgen.

Etwas Bes­se­res als eine Fir­ma, die in ei­nem Wachs­tums­seg­ment Markt­an­tei­le ge­winnt, kön­nen sich An­le­ger kaum wün­schen. Noch dazu wenn der Kurs ge­ra­de güns­tig er­scheint, weil die Kernk­li­en­tel sich eine Schwä­che­pha­se leis­tet. Der Sen­so­ren­spe­zia­list Me­l­exis bie­tet der­zeit also eine Traum­kom­bi­na­ti­on.

Die Bel­gi­er bau­en klei­ne schwar­ze Com­pu­ter­chips, aus de­nen win­zi­ge Draht­bein­chen ra­gen. Sie mes­sen Hel­lig­keit und Feuch­tig­keit, sie be­stim­men Po­si­ti­on und Druck, zeich­nen Be­we­gung, Tem­pe­ra­tu­ren und Ma­gnet­fel­der auf. Die klein­tei­li­gen tech­ni­schen Wun­der­wer­ke sind ge­nau­so all­ge­gen­wär­tig wie un­sicht­bar. Auch für die Kos­ten­rech­ner in den Ein­kaufs­ab­tei­lun­gen: Bei 50 Cent liegt der Preis ei­nes ty­pi­schen Sen­sors.

Me­l­exis hat sich als Zu­lie­fe­rer für In­dus­trie­ro­bo­ter­her­stel­ler und die Au­to­in­dus­trie po­si­tio­niert. Dort also, wo Zu­ver­läs­sig­keit und Lang­le­big­keit eine über­ra­gen­de und die Grö­ße der Bau­tei­le eine nach­ran­gi­ge Rol­le spielt. Wo­mit auch die Wachs­tums­fan­ta­sie be­schrie­ben ist. Je mehr Fahras­sis­tenz­sys­te­me ver­kauft wer­den, des­to mehr Sen­so­ren müs­sen in die Au­tos. Schon heu­te ver­ber­gen sich in je­dem Pkw rund 95 die­ser Chips, und die Zahl wird in den nächs­ten fünf Jah­ren auf min­des­tens 150 stei­gen. Heu­te lie­fert Me­l­exis im Schnitt elf die­ser Bau­tei­le pro Auto, bis 2024 sol­len es 20 sein.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2019.