LEBEN

Rien ne va plus

LAS VEGAS Shoppen, wetten und zwischendurch ein paar colorierte Ex-Stars: Die berühmte Casinostadt verkommt zur Hauptstadt des Trash.

WÜSTE MEI­LE Um ihre gi­gan­ti­schen Ho­tels zu fül­len, zieht Las Ve­gas im­mer ver­zwei­fel­ter Tou­ris­ten­schwär­me an. Das Er­geb­nis: Der Strip er­in­nert heu­te an den Bou­le­vard ei­nes bil­li­gen Fe­ri­en­orts.

Es ist ein son­ni­ger Don­ners­tag An­fang Ja­nu­ar, als De­rek Ste­vens (51) die Büh­ne des Events Cen­ter in Las Ve­gas be­tritt. Der bul­li­ge Un­ter­neh­mer, der Ge­schäf­te sonst schon mal in Shorts und Flip-Flops an­bahnt, ver­lässt sich heu­te auf An­zug und Kra­wat­te.

„Holy smo­kes!“, be­dankt er sich mit rau­er Stim­me bei der Bür­ger­meis­te­rin für die un­ge­wöhn­lich herz­li­che Ein­füh­rung.

In der Tat hat­te es schon et­was Schwär­me­ri­sches, wie Car­o­lyn Good­man (80), seit 2011 im Amt, Ste­vens als den „grea­test man“ nach ih­rem Ehe­mann vor­stell­te, den sie zu­dem gern ad­op­tie­ren wür­de.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2019.