DIE ULTIMATIVE

Badehose

Wie ein Australier die Schwimmkultur demokratisiert.

TAILO­RED Die Swim Shorts von Bon­di Swim kos­ten 79 Euro

Die For­mel ist ganz ein­fach: low Bud­get, high End. Nicht teu­er, aber hohe Qua­li­tät. Der Aus­tra­li­er Tim Bid­dell, wie sei­ne Lands­leu­te be­ach­af­fin, är­ger­te sich lan­ge Zeit dar­über, dass gute Ba­de­ho­sen ein Ver­mö­gen kos­ten. Um­ge­rech­net 250 Euro, und man braucht ja min­des­tens zwei – „cra­zi­ly high, as­tro­no­mi­cal!“, fand Bid­dell. Gab sei­nen ge­die­ge­nen Job als Ban­ker auf und star­te­te mit sei­nem Part­ner, der bei der Her­ren­mo­de­mar­ke Ca­li­bre – grob ge­spro­chen: Hugo Boss auf Aus­tra­lisch – sein Geld ver­dien­te, ein Ba­de­ho­sen-Start-up. Sie nen­nen sich Bon­di Swim (www.bon­d­is­wim.co), nach Syd­neys Kultstrand Bon­di Beach.

Mis­si­on: eine Ba­des­horts, mit der man sich auch an je­der Bar bli­cken las­sen kann. Die per­fekt sitzt, die tailo­red ist, also ge­schnit­ten wie eine An­zug­ho­se in kurz, ohne Kor­del im Bund. Die zu­dem sehr schnell trock­net (für Aus­tra­li­er ist das ex­tra­wich­tig, die ge­hen gern mal in der Mit­tags­pau­se ins Was­ser). Und die oben­drein er­schwing­lich ist.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2019.