ABENDS IM

„The Jaffa“, Tel Aviv

Bar statt Altar: Ein neues Palasthotel im alten Kloster mitten im Boomstadtteil Jaffa.

HEI­LI­GE RUHE Die Boom­town Tel Aviv lässt man drau­ßen. Die Lounge in der al­ten Ka­pel­le wird abends zum Klub.

Von den christ­li­chen Sym­bo­len des Klos­ters der Hei­li­gen Schwes­tern von Saint Jo­seph von 1879 sind nur noch der hell­blaue Sand­stein in der Kup­pel der al­ten Ka­pel­le ge­blie­ben und eine wei­ße Tau­be. An­sons­ten: Bar statt Al­tar, Kunst von Da­mi­en Hirst, Mö­bel in Kup­fer, Rosé, Stahl­blau. Abends legt ein DJ auf, „The Cha­pel“ ist ei­ner der an­ge­sag­ten Klubs in Tel Aviv.

Welch eine Kar­rie­re für ein ehe­ma­li­ges Hos­piz für ma­la­ria­kran­ke Pil­ger. Es wa­ren al­ler­dings auch In­ves­ti­tio­nen nö­tig: 180 Mil­lio­nen Dol­lar soll Aby Ro­sen (59) in das Werk ge­steckt ha­ben. Vor 14 Jah­ren kauf­te die New Yor­ker Im­mo­bi­li­en­grö­ße, ge­bür­ti­ger Frank­fur­ter, das Haus. Er sam­melt Kunst, Ho­tels ("Gramer­cy Park") und Wol­ken­krat­zer (etwa das Chrys­ler Buil­ding, mit René Ben­ko).

Tel Aviv ist die zehnt­teu­ers­te Stadt der Welt, jung, dy­na­misch, to­le­rant, kos­mo­po­li­tisch, und Jaf­fa, so Ro­sen, „ihr Kron­ju­wel“. Jach­ten lie­gen vor Lu­xusa­part­ments mit Meer­blick, der im­mer un­be­zahl­ba­rer wird, rings­um Le­ben, enge Gas­sen, ein Floh­markt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2019.