WAS MACHT EIGENTLICH ...

Karlheinz Hornung?

Der ehemalige MAN-Finanzchef managt jetzt sein neues Zuhause am Genfer See.

Um 9 Uhr hat Karl­heinz Hor­nung (68) das ers­te Tag­werk schon er­le­digt. Sei­ne bei­den sechs­jäh­ri­gen Mäd­chen sind in die Schu­le ge­bracht. Zu de­ren Freu­de aus­nahms­wei­se mal mit dem Bent­ley New Con­ti­nen­tal, ei­nem von vier Au­tos der Fa­mi­lie. Im Schwei­zer Dörf­chen Tré­lex, we­ni­ge Ki­lo­me­ter vom Nord­west­ufer des Gen­fer Sees ent­fernt, ist der ehe­ma­li­ge Fi­nanz­chef des Last­wa­gen­bau­ers MAN heu­te zu Hau­se.

Um 16 Uhr holt Hor­nung die Zwil­lin­ge wie­der ab, hilft bei den Schul­ar­bei­ten und rich­tet das Abend­es­sen (um die­se Jah­res­zeit vor­zugs­wei­se Bar­be­cue oder Stul­len). Zwei­mal in der Wo­che geh­t's in den no­blen Golf­klub du Do­mai­ne Im­pé­ri­al in Gland, gleich ne­ben dem An­we­sen von Renn­fah­rer­le­gen­de Mi­cha­el Schu­ma­cher (50), in dem auch Ex-Uefa-Prä­si­dent Mi­chel Pla­ti­ni (64) zum Schlag aus­holt. Hor­nungs Han­di­cap: 18, das be­deu­tet spiel­stark. Manch­mal bleibt er dort auch zum Lunch.

So sor­tiert kann ein Le­ben nach der lan­gen Kar­rie­re aus­se­hen, die Ende 2009 we­gen ei­nes Be­ste­chungs­skan­dals bei MAN ab­rupt ab­ge­ris­sen war. Da­mals hat­te Hor­nung sich mit Fer­di­nand Piëch (82), zu der Zeit Chef­auf­se­her von MAN-Groß­ak­tio­när Volks­wa­gen, in Salz­burg auf die Tren­nung ver­stän­digt. Spä­ter zahl­te der Fi­nan­zer 800.000 Euro Scha­dens­er­satz an sei­nen al­ten Ar­beit­ge­ber, ob­wohl die Ver­feh­lun­gen vor sei­ner Zeit ge­lau­fen wa­ren.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer manager-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2019.