LEBEN

„Das bestimmt das Privatleben“

OUT OF OFFICE Auktionator Markus Eisenbeis über Hype-Preise am Kunstmarkt.

KÄUFER­STOLZ Mar­kus Ei­sen­beis vor dem jüngst schmerz- wie freud­voll er­wor­be­nen Bild von Da­vid Schnell

Mar­kus Ei­sen­beis ist Chef des Köl­ner Auk­ti­ons­hau­ses Van Ham, das sei­ne Mut­ter auf­ge­baut und zu in­ter­na­tio­na­lem Re­nom­mee ge­führt hat. Der Sohn ist In­no­va­ti­ons­trei­ber der Bran­che, etwa mit ku­ra­tier­ten On­line­auk­tio­nen. Ge­ra­de hat er den ers­ten Teil der Samm­lung des Tex­til­händ­lers Tho­mas Ru­sche (Sør) ver­kauft – ein Whi­te Gl­ove Sale: Al­les ging weg. Wir tra­fen ihn auf ein Wie­ner Schnit­zel am Rhein.

MM Der Kunst­markt dreht durch: Mehr als 90 Mil­lio­nen Dol­lar für eine Ha­sen­skulp­tur von Jeff Koons – wo­für wür­den Sie wahn­sin­nig viel Geld aus­ge­ben?

MAR­KUS EI­SEN­BEIS Ich hab mich jetzt ge­ra­de ganz groß ge­streckt, um ei­nen Da­vid Schnell zu kau­fen, Neue Leip­zi­ger Schu­le. Ein ganz hel­les Bild, hängt bei mir im Büro. Ein­fach sen­sa­tio­nell! Es war Lie­be auf den ers­ten Blick.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2019.