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Wilder Westen

LARS WINDHORST Was der Investor mit Fußballbundesligist Hertha BSC vorhat.

STURZ­GE­FAHR Sport­lich ist der Weg nach oben für Her­tha BSC noch weit

Wie im Wil­den Wes­ten ging es zu, als Ende der 90er Jah­re in­ter­na­tio­na­le In­ves­to­ren Eng­lands Fuß­ball­sta­di­en flu­te­ten. Mut­maß­li­che Waf­fen­händ­ler und Be­trü­ger oder so­gar der zwie­lich­ti­ge Re­gie­rungs­chef ei­nes Schwel­len­lands kauf­ten sich eng­li­sche Klubs.

Als die Schlag­zei­len über die neu­en Be­sit­zer die News über Tore und Ti­tel zu ver­drän­gen droh­ten, gab sich die Liga 2004 ei­nen Ko­dex, den „Ow­ner­s' and Di­rec­tor­s' Test“. Wer un­ge­eig­net er­scheint, etwa durch Vor­stra­fen oder In­sol­ven­zen auf­fäl­lig wur­de, den kann die Liga ab­leh­nen.

Für Lars Wind­horst (42) wäre die Fuß­ball­li­zenz in Eng­land kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit. Der In­ves­tor aus Rah­den in Ost­west­fa­len – Bü­ros in Mo­na­co, Lon­don, Ber­lin – fin­det zwar im­mer wie­der neue Fi­nan­ziers für sei­ne ris­kan­ten Deals. Doch er leg­te auch meh­re­re Plei­ten hin – und wur­de we­gen Un­treue ver­ur­teilt.

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