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Querschüsse

AUDI Der Umgang mit dem Chef Bram Schot zeigt, wer die Macht hat im VW-Konzern.

WAR­TEN ... Audi-Chef Bram Schot wird ge­bremst

Ein Wech­sel an der Spit­ze ei­nes Un­ter­neh­mens nach zwei Jah­ren, „das ist doch die nor­mals­te Sa­che der Welt“. Erst recht gel­te das, sag­te Audi-BossBram Schot (58), wenn der ak­tu­el­le Chef die Fir­ma per­fekt auf die Zu­kunft aus­ge­rich­tet habe und jetzt an­de­re Kom­pe­ten­zen ge­fragt sei­en. So sprach Schot an ei­nem Tag vor gut zwei Mo­na­ten, er­zäh­len Leu­te, die da­bei wa­ren.

Es ging um die Fra­ge, was Schot ma­chen wer­de, falls der im ver­gan­ge­nen Jahr von BMW ver­pflich­te­te, aber noch nicht frei­ge­ge­be­ne Mar­kus Dues­mann (50) sei­nen Job 2020 über­neh­me. Schot sag­te, dass er dann schon et­was an­de­res fin­den wer­de im VW-Kon­zern. Er muss ge­ahnt ha­ben, dass der Druck in­tern sehr bald enorm wer­den wür­de.

Seit ei­nem In­ter­view der Be­triebs­rats­vor­sit­zen­den Pe­ter Mosch (47; Audi) und Bernd Os­ter­loh (62; Volks­wa­gen) weiß er es ge­nau. Schot sei „jetzt im Mo­ment der rich­ti­ge Mann an der rich­ti­gen Stel­le“, sag­te Mosch dem „Do­nau­ku­rier“. Os­ter­loh kün­dig­te Schots bal­di­gen Ab­schied mit den Wor­ten an, er habe ja noch ei­nen wei­te­ren Ver­trag im Kon­zern.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2019.