UMSTEIGER

Marcell Vollmer

geht von SAP zu Celonis.

Geld woll­te den drei Nerds kei­ner ge­ben. Zu jung, zu un­er­fah­ren im Soft­ware­busi­ness: Die In­ves­to­ren knau­ser­ten, als Alex­an­der Rin­ke (30), Mar­tin Klenk (32) und Bas­ti­an No­mi­n­ach­er (34) Ka­pi­tal für ihr Mün­che­ner Start-up Ce­lo­nis such­ten. Das war 2011. Acht Jah­re spä­ter be­schäf­tigt das Trio mehr als 750 Mit­ar­bei­ter in Deutsch­land, den USA, Eng­land und Ja­pan. Im ver­gan­ge­nen Ge­schäfts­jahr si­cher­te sich die Fir­ma neue Auf­trä­ge im Wert von mehr als 100 Mil­lio­nen Dol­lar, Fi­nanz­in­ves­to­ren schrei­ben Ce­lo­nis eine Mil­li­ar­den­be­wer­tung zu.

Das Un­ter­neh­men be­lie­fert Kon­zer­ne wie Shell, Sie­mens oder De­loit­te mit Soft­ware, die Schwach­stel­len in den Pro­zes­sen iden­ti­fi­ziert; und nach den ra­san­ten Wachs­tums­jah­ren rüs­tet Ce­lo­nis jetzt auch im Top­ma­nage­ment auf. Die Grün­der, de­nen noch knapp 70 Pro­zent ih­rer Fir­ma ge­hö­ren, wil­dern beim Bran­chen­rie­sen SAP. Mar­cell Voll­mer (48) wird Chief In­no­va­ti­on Of­fi­cer. Bis­lang ar­bei­te­te er als Di­gi­tal­chef für die SAP-Ein­kaufs­platt­form Ari­ba.

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