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Knick in der Optik

LEICA Börsengang ade! Mehrheitseigner Andreas Kaufmann muss zunächst aufräumen.

HAR­TE SCHNIT­TE Der Ka­me­ra­her­stel­ler Lei­ca plant Ent­las­sun­gen

D er Ka­me­ra­her­stel­ler Lei­ca ist fürAn­dre­as Kauf­mann (65) eine Art Le­bens­auf­ga­be. Der Öster­rei­cher, frü­her Leh­rer an ei­ner Wal­dorf­schu­le und reich ge­wor­den durch ei­nen Erb­fall, über­nahm von 2004 bis 2006 das da­mals ma­ro­de Un­ter­neh­men. Spä­ter gab Kauf­mann dem Pri­va­te-Equi­ty-Haus Blacks­to­ne ei­nen 45-Pro­zent-An­teil ab, der Rest liegt noch bei ihm.

Zwi­schen­zeit­lich lieb­äu­gel­te Kauf­mann so­gar mit ei­nem Bör­sen­gang. Die Ame­ri­ka­ner woll­ten aus­stei­gen, fan­den aber zum ge­for­der­ten Preis kei­nen Käu­fer. Als Al­ter­na­ti­ve soll­te das Blacks­to­ne-Pa­ket aufs Par­kett ge­bracht wer­den.

In­zwi­schen ha­ben die bei­den Ei­gen­tü­mer den Ge­dan­ken fal­len las­sen. Lei­ca ist in Tur­bu­len­zen ge­ra­ten, Auf­sichts­rats­chef Kauf­mann muss erst ein­mal re­struk­tu­rie­ren.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2019.