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Adenauer vs. Quandt

HQ CAPITAL Prominente Investoren sehen sich durch Missmanagement geschädigt.

SCHLECH­TES TI­MING Ga­brie­le Quandt rich­tet ih­ren Geld­ver­wal­ter neu aus

Eine Welt­stadt, hohe Mie­ten, gro­ße Nach­fra­ge nach Wohn­raum – da soll­te ein In­vest­ment in 4 Häu­ser, ins­ge­samt 129 Woh­nun­gen in New Yorks Stadt­teil Brook­lyn, ei­gent­lich lau­fen. Dach­te sich of­fen­sicht­lich HQ Ca­pi­tal, der Ver­mö­gens­ver­wal­ter von Ga­brie­le Quandt (66) und ih­ren Schwes­tern, und warb für das Pro­jekt Clin­ton Hill.

Doch vier Jah­re nach ih­rem In­vest­ment ste­hen An­le­ger wie der Im­mo­bi­li­en­un­ter­neh­mer Pa­trick Ade­nau­er (58), En­kel des ers­ten Bun­des­kanz­lers Kon­rad Ade­nau­er, vor ei­nem To­tal­ver­lust. Ein zwei­tes Pro­jekt in Brook­lyn kön­nen sie wohl eben­falls ab­schrei­ben. Nun er­wä­gen sie nach In­for­ma­tio­nen von ma­na­ger ma­ga­zin eine Kla­ge ge­gen HQ Ca­pi­tal. Der Ver­mö­gens­ver­wal­tung, oh­ne­hin durch­ge­schüt­telt durch zahl­rei­che Ab­gän­ge, droht so­mit neu­er Ärger.

Die quandt­sche Im­mo­bi­li­en­toch­ter HQ Ca­pi­tal Real Es­ta­te (frü­her: Re­cap) hat­te für die bei­den Im­mo­bi­li­en­pro­jek­te bei Ver­mö­gen­den im In- und Aus­land 50 Mil­lio­nen Dol­lar ein­ge­sam­melt. Doch, so ar­gu­men­tie­ren die An­le­ger, HQ setz­te die Fi­nan­zie­run­gen zu kurz­fris­tig auf, die Ge­sell­schaft igno­rier­te ört­li­che Miet­ge­set­ze, habe sich An­fän­ger­feh­ler ge­leis­tet, ob­wohl HQ seit Jahr­zehn­ten in den US-Im­mo­bi­li­en­markt in­ves­tiert.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2019.