ABSTEIGER

Peter Leisten

verlässt Media Saturn.

„Da gab es nur noch ei­nen ...“ Das Top­ma­nage­ment von Me­dia Sa­turn (MSH) dürf­te sich schon seit ei­ni­ger Zeit füh­len wie in ei­nem po­li­tisch nicht kor­rek­ten Kin­der­lied aus dem 19. Jahr­hun­dert. Seit der Spa­ni­er Fer­ran Re­ver­ter Pla­net (46) im Ok­to­ber 2018 Chef der Ce­cono­my-Toch­ter wur­de, muss eine Füh­rungs­kraft nach der an­de­ren den Elek­tro­nik­ein­zel­händ­ler ver­las­sen.

Neun Mit­glie­der zähl­te der er­wei­ter­te Board, als Re­ver­ter auf­stieg. Ge­blie­ben ist nur ei­ner: der Chef selbst. Jetzt traf es Pe­ter Leis­ten (47), zu­stän­dig für die Re­gi­on Nord (Öster­reich, Un­garn, Bel­gi­en, Nie­der­lan­de, Lu­xem­burg und Po­len). Öster­reich und Un­garn sei­en, ge­mes­sen an der Um­satz­ren­di­te, lan­ge mit die bes­ten Län­der für MSH ge­we­sen, heißt es im Un­ter­neh­men; doch in der letz­ten Zeit sei­en die Er­geb­nis­se „ab­ge­schmiert“. Pech für Leis­ten.

Den Ein­bruch dem Nord-Chef an­zu­las­ten emp­fin­det man­cher bei MSH als un­ge­recht. Re­ver­ter selbst hat­te zu­letzt Top­leu­te aus Öster­reich ent­we­der ent­las­sen oder zur Sta­bi­li­sie­rung des größ­ten Mark­tes nach Deutsch­land ge­holt. Und Leis­ten galt in­tern als Sol­dat, der sei­nen Vor­ge­setz­ten eher dien­te, als zu re­vol­tie­ren. Re­ver­ter reich­te das nicht.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2019.