NAMEN UND NACHRICHTEN

Projekt­killer

C&A Dem kriselnden Modehaus gehen Personal und Ideen aus.

PRO­FI­TEUR Mar­ti­jn van der Zee steigt auf, Bru­der Tje­erd geht

Das Elend der Mo­de­ket­te C&A hat auch Vor­tei­le. Für die Kon­kur­renz, aber auch für vie­le Ma­na­ger, die ei­nen un­ver­hoff­ten Auf­stieg er­le­ben, seitAlain Ca­par­ros (62) sei­nen Platz an der Un­ter­neh­mens­spit­ze räu­men muss­te.

Das gilt zum Bei­spiel für Mar­ti­jn van der Zee. Der Ein­kaufs­chef, in der Ca­par­ros-Pha­se noch von sei­nem – in­zwi­schen ge­schass­ten – Bru­der Tje­erd (48) vor dem Exit ge­ret­tet, be­kommt die Ver­ant­wor­tung für die in die Zen­tra­le ver­leg­ten Mar­ke­ting­auf­ga­ben. Er steigt da­mit ne­ben In­te­rims­boss Ed­ward Bren­nink­mei­jer zur Num­mer zwei auf.

Viel Zeit, sich über die Be­för­de­rung zu freu­en, bleibt van der Zee nicht. Chef Bren­nink­mei­jer wir­belt, als woll­te er sei­nen Vor­gän­ger in Re­kord­zeit ver­ges­sen ma­chen. Ein Ca­par­ros-Pro­jekt nach dem an­de­ren wird ge­killt. Nach dem ge­stopp­ten Ver­such, mit Spiel­wa­ren und Ge­schenk­ar­ti­keln (Pro­jekt 17) zum Ge­mischt­wa­ren­händ­ler zu wer­den, ist nun Schluss für „Trüf­fel­su­cher“ und „Traf­fic“. Mit den In­itia­ti­ven woll­te Deutsch­fran­zo­se Ca­par­ros neue Ide­en ge­ne­rie­ren und mehr Kun­den in die Lä­den lo­cken.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2019.