UNTERNEHMEN

DER FREIGEIST

PORTRÄT Es ist eine fast unmögliche Mission, mit der Benjamin Otto lange haderte. Nun will der sanftmütige Spross der Hamburger Handelsdynastie das Lebenswerk seines Vaters gegen Amazon und Alibaba verteidigen.

AN­GE­KOM­MEN Ben­ja­min Otto hat lan­ge ge­braucht, um sei­nen Platz zu fin­den. Nun will er aus dem Han­dels­kon­zern Otto eine Di­gi­tal­macht ma­chen.

„Die bei­den wich­tigs­ten Tage dei­nes Le­bens sind der Tag, an dem du ge­bo­ren wur­dest, und der Tag, an dem du her­aus­fin­dest, war­um.“ (Mark Twain)


Als Ben­ja­min Pa­trick Otto (44) das ers­te Mal mit sei­nem Va­ter über die Bür­de sei­nes Le­bens spricht, ist er 14 Jah­re alt. Mi­cha­el Otto (76) prüft da­mals den Kauf ei­ner Tech­nik­fir­ma und sieht dar­in eine Chan­ce, Ben­ja­min für das Un­ter­neh­men zu be­geis­tern. Der Fi­li­us hört zu, stellt Fra­gen. Da, so er­in­nert er sich, habe er ge­wusst, dass er ei­nes Ta­ges eine füh­ren­de Rol­le in dem Kon­zern über­neh­men wird, der sei­nen Na­men trägt. Nur ist ihm nicht klar: Wird es eine Freu­de oder wird es eine Qual?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2019.