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„Ich schlafe grundsätzlich gut“

BAYER Konzernchef Werner Baumann über den Einstieg des Finanzaktivisten Elliott, Versäumnisse bei der Monsanto-Übernahme und seine persönliche Befindlichkeit.

GLÄSER­NER KON­ZERN? Bay­er-Chef Bau­mann (hier in sei­nem Büro) setzt auf eine Trans­pa­renz­of­fen­si­ve. Mot­to: „Er­klä­ren, er­klä­ren, er­klä­ren.“

MM Herr Bau­mann, seit­dem Bay­er den Gly­pho­sat-Her­stel­ler Mons­an­to für knapp 60 Mil­li­ar­den Euro über­nom­men hat, müs­sen Sie sich na­he­zu je­den Tag aufs Neue für den Kauf recht­fer­ti­gen. Kön­nen Sie noch ru­hig schla­fen – ohne das fir­men­ei­ge­ne Schlaf­mit­tel Noctamid?

WER­NER BAU­MANN Das ist ein Prä­pa­rat des frü­he­ren Phar­ma­kon­zerns Sche­ring, den wir 2006 über­nom­men ha­ben. Ein Sche­ring-Vor­stands­kol­le­ge hat das gern in ge­rin­ger Do­sis bei Nacht­flü­gen ein­ge­nom­men, weil er dann kei­nen Jet­lag be­kam. Ich brau­che das Mit­tel nicht, weil ich grund­sätz­lich gut schla­fe. Viel­leicht ist das auch fa­mi­li­är be­dingt. Mein Va­ter war Bä­cker, der muss­te auf Kom­man­do schla­fen kön­nen, da­mit er nachts um halb drei leis­tungs­fä­hig war.

Sind Sie auch des­halb ge­las­se­ner, weil Sie un­er­war­te­te Un­ter­stüt­zung be­kom­men ha­ben? Ha­ben Sie sich schon bei El­liott be­dankt?

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 8/2019.